19. Oktober 2012 von

Verschiedene Legarten im Fokus: Spread

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Wer geübter ist und sich selbst die Karten legen möchte, grefit auf die Spread-Legearten zurück

Wer geübter ist und sich selbst die Karten legen möchte, grefit auf die Spread-Legearten zurück

Möchte man mit Hilfe von Orakelkarten, wie etwa Tarotkarten oder Lenormand-Karten, die Zukunft befragen, so kann dies mit sogenannten ‘Spread-Legearten’ getan werden. Diese eignen sich vor allem für Menschen, die auf ihr Bauchgefühl vertrauen und gemeinhin eine gute Intuition ihr Eigen nennen können. Besonders bei erfahrenen Legern ist diese Technik sehr beliebt. Für Anfänger eignet sie sich nicht, da sie eine gute Kenntnis der Karten und ihrer Motive erfordert.

Unterschieden werden kann zwischen einem 21-Karten-Spread und einem 42-Karten-Spread. Nachdem die Karten gut gemischt wurden, werden sie zu einem Fächer ausgelegt. Abhängig davon, welche Spread-Variante nun gewählt wird, werden im Anschluss entweder 21 oder aber 42 Karten aus diesem Fächer gezogen.
Bei der 21er-Variante werden anschließend die Karten, links beginnend, in sieben Positionen ausgelegt, sodass drei Karten jeweils untereinander liegen. Die Karten der Positionen eins und zwei verraten etwas über Ereignisse, die in naher Zukunft eintreten werden. Position drei gibt Auskunft darüber, in welcher Beziehung der Fragende zu seinem Umfeld steht. Ob sich möglicherweise ein Wunsch des Fragenden erfüllen wird, darüber geben des Weiteren die Karten auf Position vier Auskunft. Der Kartenstapel Nummer fünf steht für unerwartete Geschehnisse, Stapel Nummer sechs steht dafür, was sich wider Erwarten nicht einstellen wird. Die siebte Position verrät abschließend, was sich in jedem Falle ereignen wird.

Das 42-Karten-Spread weicht hiervon in einigen Punkten ab. So werden die Karten auf nur sechs Positionen verteilt. Auch kommen den so entstehenden Stapeln keine fixen Zuschreibungen zu. Es ist vielmehr die Aufgabe des Legers, die Karten sinnvoll miteinander in Verbindung zu bringen. Ein sogenannter ‘Signifikator’, eine bestimmte Karte, dient hier als Orientierungspunkt, um den herum sich die anderen Karten gruppieren. Bei Männern wäre dies ein König, bei Frauen eine Königin. Aufgrund der wenigen Fixpunkte sei Spread-Neulingen zunächst jedoch zu der 21-er-Variante geraten.

© panthermedia.net/129483 (Robert Byron)

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