16. Oktober 2012 von

Verschiedene Legarten im Fokus: Das Keltische Kreuz

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Das Legen des keltischen Kreuzes ist eine der bekanntesten Legearten im Tarot

Das Legen des keltischen Kreuzes ist eine der bekanntesten Legearten im Tarot

Eine der bekanntesten Legearten beim Tarot ist das keltische Kreuz. Seit Jahrhunderten wird diese Methode angewandt und hat sich immer wieder bewährt. Es gehört sicherlich zu den etwas schwierigeren Legesystemen, doch ist es auch genauer, als beispielsweise das Drei-Karten-System. Das keltische Kreuz funktioniert so, dass es vor allem bei konkreten Fragen verwendet wird. Dort hat es sich als am effektivsten erwiesen.

Das keltische Kreuz beginnt, wie jede andere Legemethode auch, mit dem Mischen. Das Mischen ist nicht nur obligatorisch, sondern hilft dabei, die Karten mit der eigenen Energie vertraut zu machen. Gemischt werden alle Karten zusammen, also nicht nur die kleine, sondern auch die große Arkana. Wenn man will, kann man auch mit einem Signifikator arbeiten, das bedeutet, dass man eine Karte auswählt, die den Fragenden symbolisiert. Dadurch kann die Konzentration auf den Hilfesuchenden erhöht werden. Ob mit oder ohne Signifikator, werden jetzt zehn Karten vom Stapel gezogen. Diese können gleich aufgedeckt gelegt werden. Die erste Karte legt man vor sich hin, und die zweite Karte wird quer darüber gelegt. Diese Karte symbolisiert das, was die Frage oder das Problem kreuzt, beziehungsweise welche Einflüsse von außen hinzu kommen. Jetzt werden vier Karten um diese beiden herum gelegt. Die Karte unten sagt etwas über das Unterbewusstsein und die grundlegende Situation aus, die Linke informiert über Einflüsse aus der jüngeren Vergangenheit. Die Karte ganz oben steht für ein mögliches Ziel, und die Karte rechts widmet sich den Ereignissen aus der näheren Zukunft.

Nun kommen noch vier Karten. Diese werden rechts neben die vorher ausgelegten Karten von unten nach oben angeordnet. Die unterste Karte zeigt etwas über den Fragenden, und die Karte darüber symbolisiert das persönliche Umfeld dieses Menschen. Die persönlichen Hoffnungen und Ängste werden von der vorletzten Karte behandelt. Die letzte Karte zeigt schließlich das Ergebnis der Legung und gegebenenfalls eine Lösung an.

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