18. Oktober 2012 von

Die Astrologie und ihre Entwicklung – Zweiter Teil

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Chinesische Astrologie fasziniert Europäer immer mehr

Chinesische Astrologie fasziniert Europäer immer mehr

Die Kunst der Astrologie erfreut sich, wie bereits im ersten Teil angedeutet, in zahlreichen Kulturen große Beliebtheit, was allerdings in unterschiedlichen Praktiken und Interpretationen der Phänomene am Himmelszelt zum Ausdruck kam. Besonders bekannt geworden ist speziell in diesem Jahr die astrologisch getätigte Vorhersage der Mayas, die in ihrem Mondkalender das Ende der Welt für Ende Dezember 2012 prophezeiten. Doch über dieses medial ausgeschlachtete Orakel hinaus, gelangen den Völkern der Mayas und Azteken überraschend genaue astronomische Betrachtungen des Himmels und exakte Berechnungen einiger Bewegungen und Planetenstellungen. Wie auch in Europa verbanden diese Kulturen die beiden Wissenschaften Astronomie und Astrologie miteinander und legten beispielsweise Kriegshandlungen astronomischen Beobachtungen, wie dem Stand der Venus, zu Grunde.

Das westliche Interesse am Chinesischen Horoskop

Besondere Bekanntheit erlangte in den letzten Jahren das Chinesische Horoskop mit seinen gewöhnungsbedürftigen Tierkreiszeichen, die dem 28-teiligen Mondkalender entstammen. Inzwischen schauen auch europäischen Astrologie-Freunde auf ihr chinesisches Horoskop und in welchem Jahre sie geboren wurde. Solche Namen wie „Jahr des Affen“, „Jahr der Schlange“ begeistern Nicht-Asiaten, da sie besonders volkstümlich und gleichzeitig mystisch anmuten. Schon viele Jahrhundert vor Christi Geburt widmeten sich chinesische Experten den Sternenbildern und Gestirnsbewegungen, um so einen Blick in die Zukunft erlangen zu können.

Von Indien nach Europa importiert?

Die indische Form der Astrologie wird häufig als direkter Vorgänger der europäischen Version bezeichnet. Grund für diese Annahme ist die auffällige Ähnlichkeit zu unseren Sternenbilder und Tierkreiszeichen, einhergend mit einer bedeutend ausführlicheren und älteren Kultur des Sternenlesens. Die „Jyotisha“ verfügt über zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten, die in der westlichen Astrologie nicht zum Einsatz kommen. Die Vorhersage eines genauen Zeitpunktes eines zukünftigen Ereignisses ist nur eines dieser Phänomene. Aufsehen erregten zudem die sogenannten Palmblattbibliotheken. In diesen befinden sich angeblich die Lebensgeschichten aller Menschen, die weit vor der jeweiligen Geburt jedes Individuums niedergeschrieben wurde.

Relevanz der Astrologie unbestritten

Doch unabhängig davon, in welchen Kulturen und an welchem Platz auf diesem Planeten in den Sternen gelesen wird: Das Zusammenspiel zwischen der anerkannten Wissenschaft der Astronomie sowie der polarisierenden Kunst der Astrologie bewegt die Menschen. Wegzudenken ist die Sternendeutung aus der Geschichte der Menschheit schon lange nicht mehr, basieren doch zahlreiche Ereignisse und Entscheidungen auf ihr.

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