18. Oktober 2012 von

Blick über den Tellerrand: Astrologie International

Kategorien: Horoskope und Sternzeichen, Schlagworte: , , ,

In Amerika etwa wussten bereits die Azteken und Mayas überraschend viel über den Kosmos.

In Amerika etwa wussten bereits die Azteken und Mayas überraschend viel über den Kosmos.

Nicht nur in Europa interessiert man sich für die Astrologie und esoterische Phänomene, auch ein Blick über den Tellerrand lohnt sich. In Amerika etwa wussten bereits die Azteken und Mayas überraschend viel über den Kosmos. Sie hatten einen Mondkalender, der auch Maya-Kalender genannt wird und benutzt wurde, um wichtige religiöse Feiertage wie den Sonnenkult zu berechnen. Der Himmel untergliederte sich in 13 Regionen, genau wie es 13 Stunden mit Tageslicht gab. Die Unterwelt gliederte sich in neun Regionen, genau wie es neun Stunden Nacht gab. Vor allem über den Verlauf der Venus konnten die Mayas sehr genaue Angaben machen.

Im Reich der Mitte, China, gilt der Kaiser als Sohn des Himmels. Mindestens seit dem vierten Jahrhundert vor Christus beschäftigte man sich mit Sternbildern und -bewegungen. So versuchte man an den adligen Höfen auch, mit den Sternen die Zukunft zu lesen. Auch ein 28-teiliger Mondkalender wurde entwickelt. In China ist besonders der Jupiter wichtig, sogar wichtiger als die Sonne. Genau wie in Europa gibt es in China zwölf Tierkreiszeichen. Diese entsprechen allerdings völlig anderen Tieren, die jeweils ein Jahr lang aktiv ist. So kommt es etwa zum „Jahr des Drachens“ oder dem „Jahr der Ratte“.

In Indien reicht die astrologische Tradition noch länger zurück. Das belegen Aufzeichnungen der Veden aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Viele Fixsterne werden bei der Deutung einbezogen, genau wie die hierzulande bekannten Tierkreiszeichen, die in Indien allerdings teilweise anders genannt werden. Wegen der vielen Übereinstimmungen wird auch darüber spekuliert, ob die heutige, westliche Astrologie nicht auf der indischen basiert. Übrigens gibt es einen Unterschied von 24 Grad zwischen den Angaben der Planetenposition im Westen und in Indien, weil die indische Astrologie die Verschiebung der Polarachse berücksichtigt. Wer sich in diese Thematik einlesen will, sollte sich Werke von B. V. Raman, Ojhas und Shyamasunadara Dasa vornehmen.

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